Die richtigen Sätze zum Arbeitsende

Ist das Dienstzeugnis ein zeitgemäßes Instrument zur Rückmeldung und Wertschätzung von MitarbeiterInnen?

Ich persönlich finde es sehr schade, dass das Thema „Arbeitszeugnis“ zu einem so aufgesetzten, wenig authentischen Instrument geworden ist und finde es für die Personalauswahl wenig hilfreich.

Richtige Empfehlungsschreiben und persönliche Worte zu einer jahrelangen Zusammenarbeit sind sehr rar geworden. Diese Aufgabe wird häufig an die Personalabteilung delegiert. Wie kann in einem Unternehmen mit mehreren 100 MitarbeiterInnen, ein/e KollegIn die richtigen Worte finden und ihre/seine besonderen Fähigkeiten herausstreichen?

Es ist aus meiner Sicht eine wichtige Aufgabe einer Führungskraft sich die Zeit zu nehmen und abschließend den MitarbeiterInnen eine wertschätzende Rückmeldung mit auf den Weg zu geben. Den rechtlichen Rahmen und die notwendigen Anforderungen eines Zeugnisses kann die Personalabteilung sicherstellen, ein qualitativ aussagekräftiges Dienstzeugnis aus meiner Sicht nicht.

Falls ihr einen Unternehmenswechsel anstrebt, macht es nach wie vor Sinn um ein Dienstzeugnis zu bitten. Wenn von Unternehmensseite kein Zeugnisvorschlag kommt finde ich es immer noch besser selbst eines zu schreiben und dieses zur Unterschrift vorzulegen, als gar keines zu haben. Denn es gilt nach wie vor als wichtige Beilage zum Lebenslauf.

Ein paar Tipps zu Arbeitszeugnissen in Österreich:

Codes im Arbeitszeugnis entschlüsseln

Arbeitsrechtliche Hintergründe, Tipps dazu

 

Goldkäfig

Die Arbeit macht wenig Spaß, einige KollegInnen sind nicht tragbar im eigenen Team, das Unternehmen entwickelt sich nicht weiter und dennoch gibt es die klare Entscheidung zu bleiben, die täglich angezweifelt wird.

Das Gehaltspaket ist mehr als ausreichend und fix, ebenso wie die Ärgernisse im Arbeitsalltag. Viele im Freundeskreis werden bewundert und beneidet für die Möglichkeiten, das Selbst wird bedauert, keine Wahl habend; die Perspektivlosigkeit bildet einen vermeintlich unüberwindbaren Goldkäfig.

Die Frage nach dem Traumberuf klingt so lächerlich wie eine klare Entscheidung dafür, dieser Arbeit nachzugehen um den eigenen Lebensstil zu halten und der Sinnerfüllung im Beruf den Rücken zu kehren.

Und doch fällt es schwer, zu sich selbst zu sagen, „Mir ist es egal, was ich mache, Hauptsache Geld verdienen.“ Sicherlich ist es nicht die einzige Wahrheit, die Erfüllung im Beruf zu finden. Möglicherweise bringt der Blick in den Spiegel „Wozu das alles?“ dann trotzdem die Erkenntnis, zu viel Zeit mit Themen und Tätigkeiten zu verbringen, die Freude und Sinn entbehren.

Die Zeit Online (20. August 2016) berichtet dazu: „Studien belegen, dass sich das Streben nach Reichtum negativ auf unsere Lebenszufriedenheit auswirkt. Wer finanzielle Ziele als zentralen Ausgangspunkt seines Handelns definiert, macht sein Lebensglück zwingend von extrinsischer Motivation abhängig. Laut der Selbstdeterminationstheorie, dem einflussreichsten Gedankengebäude der letzten 30 Jahre zur Frage, was Menschen im Kern antreibt, streben Menschen nach der Befriedigung von drei grundlegenden psychologischen Bedürfnissen: erstens Bindung an andere Menschen, zweitens Kompetenzerleben und Selbstwirksamkeit, und drittens Autonomie. Wenn wir uns also Tätigkeiten widmen, die eines oder mehrere dieser Bedürfnisse ansprechen, erleben wir dies als intrinsisch motivierend. Wir haben dann ein Flow-Gefühl und sind wie Kinder beim Spielen.“

Somit liegt es für mich recht nahe, Interessen und Leidenschaften auch mit dem Beruf zu verknüpfen. So simpel der Satz auch sein mag – Love it, change it or leave it – wenn’s gut sein soll, dann müssen wir unsere persönliche Komfortzone verlassen und mit dem Verändern beginnen. Unbewusste Ängste werden spürbar und an diesen zu arbeiten ist anstrengend. Doch der Gedanke an das Gefühl, dieses ferne Ziel zu schaffen, beflügelt. Anstrengung, Geduld und Durchhaltevermögen sind die Währung für dieses Glücksgefühl.

Die Welt außerhalb des Goldkäfigs fühlen und erleben zu wollen ist der erste Schritt um dann die Klarheit über gewünschte Veränderungen zu bekommen. Familie, Freunde, oder wenn es rasch und zielgerichtet vorangehen soll, begleiten Coaches um die Gedanken im Kopf zu ordnen um den Weg klar zu sehen.

Eine meiner Leidenschaften – die Malerei – soll in meiner jetzigen Arbeit als Coach Platz haben. So möchte ich euch immer wieder Werke, Skizzen, Bilder von besonderen KünstlerInnen, passend zu den Themen auswählen und auch meine eigenen Werke zeigen. Ich darf mit einem Bild von mir beginnen, das im Winter 15/16 zu diesem Thema entstanden ist: Goldkäfig, 2016, Acryl auf Leinwand, 30 x 40.

Systemisches Coaching?

 

Coaching ist eine lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen im beruflichen Kontext. Systemisches Arbeiten bedeutet, neben der Einzelperson auch immer das Ganze – also berufliche Beziehungen und Vernetzungen der Kunden – im Auge zu behalten. Dadurch können sich neue Sichtweisen ergeben, die zur Veränderung von Handlungsstrategien anregen.

Coaching von einzelnen Personen, Gruppen oder Teams richtet sich auf Fragen bzw. Problemstellungen, die im Zusammenhang mit der Arbeitswelt stehen. Die damit verbundenen persönlichen und zwischenmenschlichen Belange sind Hauptfokus im Coaching. Die Basis für die Kooperation der Kunden mit dem Coach bilden Freiwilligkeit, gegenseitiges Vertrauen und Respekt.

Das Coaching-Gespräch baut auf der vorhandenen Kompetenz und den Ressourcen der Kunden auf. Der Coach tritt dabei als professioneller und unabhängiger Gesprächspartner auf und entwickelt gemeinsam mit dem Kunden – und nicht für die Kunden – individuelle Lösungsansätze.

Eine Coaching-Einheit dauert 60 Minuten. Die Anliegen der Kunden werden immer absolut vertraulich behandelt!

Ja sagen zum Beruf

Machen wir uns auf die Suche wofür wir brennen um aufzuhören gelangweilt irgendwelchen Dingen nachzugehen, die wir glauben tun zu müssen. In jedem von uns schlummern Talente, die wir gerne nutzen möchten und Freude daran haben.

Meine Leidenschaft:
Menschen auf diesem Weg zu begleiten!

Das Leuchten in den Augen von Menschen zu sehen, wenn sie den eigenen Weg beschreiben und dann beginnen diesen zu gehen, erfüllt mich.

Ich freue mich auf alle Neugierigen, die sich auf die Suche machen wollen, was sie erfüllt! auf@windwerkstatt.at

Veränderung braucht Veränderung. Neues braucht Neues?

 

Nein, Innovationen entstehen sicherlich unterschiedlich! Eines haben sie gemein, sie brauchen Veränderung des alltäglichen Umfelds, welches vereinfacht definiert wird durch Menschen, den Raum und die Methoden und Technologien.

Rasantes Arbeitsumfeld braucht Reduktion.

Hat man ein sehr schnelllebiges Arbeitsumfeld und sind wir täglich mit sehr vielen neuen Eindrücken und Informationen konfrontiert, braucht der Mensch oder die Organisation Reduktion und schafft somit Platz für Neues, für Anderes. Man versucht zu reduzieren, um Neues entdecken zu können. Was kann das sein? Gewohnte bereits bekannte Plätze aufsuchen oder sich in eine karge Landschaft begeben und einfach Sein.

 Eintönigkeit braucht neue Impulse. 

Gleicht hingegen ein Tag dem anderen, gibt es in einer Organisation sehr geregelte Abläufe, wo es kaum Abweichungen gibt, sind die Arbeitsschritte sehr gleichförmig und durch Routine optimiert braucht es Impulse von Außen und ein inspirierendes Umfeld, das alle Gehirnzentren aufweckt und sich sagen traut „Hallo, das könnte man ja auch ganz anders lösen.“

Das bringt mich zu meinem Ansatz, dass Organisationen individuell begleitet werden müssen und dass es nicht ein Konzept gibt, ein Role Model, das möglichst vielen Unternehmen verkauft wird. Unterschiedliche Methoden und Werkzeuge bringen die originäre Innovationskraft zum Scheinen.