Die richtigen Sätze zum Arbeitsende

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Ist das Dienstzeugnis ein zeitgemäßes Instrument zur Rückmeldung und Wertschätzung von MitarbeiterInnen?

Ich persönlich finde es sehr schade, dass das Thema „Arbeitszeugnis“ zu einem so aufgesetzten, wenig authentischen Instrument geworden ist und finde es für die Personalauswahl wenig hilfreich.

Richtige Empfehlungsschreiben und persönliche Worte zu einer jahrelangen Zusammenarbeit sind sehr rar geworden. Diese Aufgabe wird häufig an die Personalabteilung delegiert. Wie kann in einem Unternehmen mit mehreren 100 MitarbeiterInnen, ein/e KollegIn die richtigen Worte finden und ihre/seine besonderen Fähigkeiten herausstreichen?

Es ist aus meiner Sicht eine wichtige Aufgabe einer Führungskraft sich die Zeit zu nehmen und abschließend den MitarbeiterInnen eine wertschätzende Rückmeldung mit auf den Weg zu geben. Den rechtlichen Rahmen und die notwendigen Anforderungen eines Zeugnisses kann die Personalabteilung sicherstellen, ein qualitativ aussagekräftiges Dienstzeugnis aus meiner Sicht nicht.

Falls ihr einen Unternehmenswechsel anstrebt, macht es nach wie vor Sinn um ein Dienstzeugnis zu bitten. Wenn von Unternehmensseite kein Zeugnisvorschlag kommt finde ich es immer noch besser selbst eines zu schreiben und dieses zur Unterschrift vorzulegen, als gar keines zu haben. Denn es gilt nach wie vor als wichtige Beilage zum Lebenslauf.

Ein paar Tipps zu Arbeitszeugnissen in Österreich:

Codes im Arbeitszeugnis entschlüsseln

Arbeitsrechtliche Hintergründe, Tipps dazu

 

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